Tipp: Klicke auf für eine Hörprobe!
Fünf Jahre nach ihrem letzten Konzert und über fünf Jahre nach dem Tod von Gitarrenvirtuose Alexi Laiho standen die überlebenden Mitglieder von Children of Bodom Ende Februar wieder gemeinsam auf der Bühne – und es wurde emotional.
Zwei ausverkaufte Nächte im Tavastia Club
Am 26. und 27. Februar 2026 verwandelte sich der legendäre Tavastia Club in Helsinki in eine Pilgerstätte für Melodic-Death-Metal-Fans. Unter dem Banner "Children Of Bodom – A Celebration Of Music" spielten Schlagzeuger Jaska Raatikainen, Bassist Henkka Seppälä, Keyboarder Janne Wirman und der frühere Gitarrist Alexander Kuoppala ein 20-Song-Set, das die gesamte Bandgeschichte abdeckte – von "Deadnight Warrior" über Klassiker wie "Needled 24/7" und "Are You Dead Yet?" bis zum emotionalen Closer "In Your Face".
Samy Elbanna: Würdiger Vertreter an der Gitarre
Die wohl schwierigste Aufgabe fiel Samy Elbanna zu, dem Frontmann der finnischen Thrash-Metaller Lost Society. Als langjähriger Freund der Band übernahm er Alexi Laihos Parts an Gitarre und Mikrofon – mit sichtbarem Respekt und Energie. Fan-Footage der kompletten Shows kursiert bereits auf YouTube und zeigt, dass die Chemie auf der Bühne stimmte.
Zwischen den Songs ließ Keyboarder Wirman durchblicken, dass dies vielleicht nicht das letzte Mal gewesen sein könnte: "Gerade wollte ich mich aus dem Musikgeschäft verabschieden... Das wird wohl nichts, wenn das hier so weitergeht." Elbanna konterte: "Es könnte weitergehen – sieht verdammt gut aus."
Alexi Laihos Vermächtnis
Alexi Laiho verstarb am 29. Dezember 2020 mit nur 41 Jahren. Seine virtuosen Gitarrenläufe und die einzigartige Mischung aus Melodic Death Metal, Power Metal und Neoklassik prägten eine ganze Generation von Metalmusikern. Mit Alben wie Something Wild, Follow the Reaper und Hate Crew Deathroll schrieb die Band Musikgeschichte.
NRW-Tipp: Lost Society am 7. März im Gebäude 9
Wer Samy Elbanna live erleben will, hat schon bald die Gelegenheit: Lost Society spielen am 7. März im Gebäude 9 in Köln. Nach dem emotionalen Bodom-Tribute dürfte der Mann einige Geschichten zu erzählen haben.





