Szene-Rundschau

Long Distance Calling, Mesh & Fiddler's Green: 94 Shows diese Woche im Pott

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Long Distance Calling, Mesh & Fiddler's Green: 94 Shows diese Woche im Pott

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94 Shows diese Woche im Pott

Wer gesagt hat, der Mittwoch sei ein Schontag, kennt diese Woche nicht: 94 bestätigte Konzerte ballern durch Ruhrgebiet, Köln, Münster und Bielefeld – von Post-Metal in einem Kino bis hin zu drei Tagen Underground-Thrash im Turock. Hier sind die Highlights.

Mittwoch: Die Auftakt-Heimspiele

Den Auftakt machen zwei sehr unterschiedliche Heimspiele. Long Distance Calling spielen in der Lichtburg Essen – ja, im Kino. Die Münsteraner Post-Metal-Band kommt zurück nach NRW, und der cinematische Saal ist der perfekte Rahmen für ihre weiten, instrumentalen Klanglandschaften. Local Hero, Pflichttermin.

Parallel im Druckluft Oberhausen: Waldgeflüster bringen ihren atmosphärischen Black Metal aus dem Bayerischen Wald, mit Asagraum (niederländischer Okkult-BM) und Enisum (italienische Bergmelancholie) als Support. Drei Bands, die das Genre leben.

Donnerstag: Festival-Auftakt und Punk-Doppel

Am Donnerstag startet eines der spannendsten Underground-Events der Woche: das Dying Victims Attack! 4 Festival. Drei Tage, zwei Locations: Warm Up im Don't Panic mit Abyssous, Friends Of Hell, Hexxema und Templar. Day 1 und Day 2 im Turock mit Barbarian, Gallower, Morbyda, Pandemic, The Riven, Time Rift und mehr. Speed, Thrash, Black, Heavy Metal – kein Schnickschnack, nur Riffs.

Außerdem am Donnerstag: Zeke (US-Garage-Punk) im Pitcher Düsseldorf, Witch Fever (UK-Punk) im Artheater Köln, und About Monsters (Local Heroes!) im MTC Köln.

Freitag: Synth, Death und Festival Day 1

Der größte Name am Freitag ist Mesh im Carlswerk Victoria Köln. Das britische Synthpop-Duo aus Bristol macht seit 1996 düsteren Electronic-Pop irgendwo zwischen Synthwave-Hooks und industrieller Wucht. Ein Pflichttermin für die Dark-Scene.

Direkt nebenan in der Essigfabrik: Panzer AG bringen ihren EBM/Industrial-Großangriff. Im Kulttempel Oberhausen liefern Diorama deutsche Future-Pop-Schule.

Für die Death-Metal-Fraktion: In Vain im Junkyard Dortmund – norwegischer Progressive Death Metal, supported von Iotunn (dänisch-färöisch) und Nephylim (Niederlande). Drei Bands, die zeigen: extrem geht auch episch.

Samstag: Der dichteste Tag der Woche

Wenn ihr nur einen Abend wählen müsst, dann Samstag. Der größte Name: From Ashes To New im Gebäude 9 Köln – Modern Metal aus Pennsylvania, der Metalcore und Hip-Hop-Energie verbindet.

In Bochum spielen Fiddler's Green in der Christuskirche Hiltrop. Irischer Speedfolk in einer Kirche – das wird kultig, und garantiert ausverkauft.

Hardcore-Fans pilgern in die Turbinenhalle Oberhausen: One Step Closer aus Pennsylvania bringen Straight-Edge-Melodic-Hardcore der Extraklasse.

Und das Heimspiel des Tages: Elvellon aus Moers (⚡ Local Heroes!) headlinern im Helvete Oberhausen mit Snow White Blood und Deep Sun. Symphonic Metal mit kinematischem Anstrich – im kleinsten, härtesten Club der Stadt wird das richtig nah.

Für die Dark-Scene gibt's gleich drei Optionen: Traitrs (kanadischer Post-Punk) im Movie Bielefeld, Klangstabil (deutsche EBM/IDM) im Blue Shell Köln, und Panzer AG nochmal in der Matrix Bochum.

Sonntag: Ruhiger Ausklang

Der Sonntag ist ruhiger – aber nicht leer. The Sweet (ja, das Original) gastieren im Jovel Münster mit Glam-Rock-Klassikern, und die südkoreanische All-Female-Rockband Rolling Quartz liefert im Club Bahnhof Ehrenfeld Köln Power-Pop-Punk vom Feinsten.

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