Szene-Rundschau8.6. – 14.6.

Queensrÿche, Three Days Grace & Secrets of the Moon: Die Woche, in der NRW von Prog-Metal bis Black Metal durchglüht

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Queensrÿche, Three Days Grace & Secrets of the Moon: Die Woche, in der NRW von Prog-Metal bis Black Metal durchglüht

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Queensrÿche, Three Days Grace & Secrets of the Moon: Die Woche, in der NRW von Prog-Metal bis Black Metal durchglüht

Die zweite Juni-Woche packt NRW richtig voll: über 40 Shows zwischen Essen, Köln, Oberhausen, Münster und der Provinz, dazu gleich drei Open Airs am Wochenende und ein paar ausverkaufte Clubabende. Prog-Metal-Ikonen, Black-Metal-Reunions, Hardcore-Legenden aus New York, Emo-Pioniere der 90er und ein Haufen lokaler Helden – die Bandbreite ist diese Woche brutal. Hier sind die Highlights.

Die Kracher der Woche

Den schwersten Brocken setzen am Freitag Queensrÿche in die Essigfabrik Köln. Die Prog- und Heavy-Metal-Veteranen machen auf ihrer Europa-Sommertour einen von nur fünf deutschen Clubstopps – im Gepäck die US-Progressive-Death-Metaller Rivers Of Nihil als Special Guest. Eine der wenigen Gelegenheiten, diese Band so nah zu erleben.

Schon am Mittwoch wird's in der Turbinenhalle Oberhausen eng: Three Days Grace bringen ihre Alienation-Tour in den Pott – und das ausverkauft. Mit Adam Gontier zurück an Matt Walsts Seite läuft hier erstmals seit Jahren wieder das Doppel-Frontmann-Gespann, Support kommt von Catch Your Breath. Einen Tag später, am Donnerstag, übernimmt in der Turbinenhalle 2 Skunk Anansie um Frontfrau Skin – eine von gerade mal vier Deutschland-Shows der Band.

Für die Grind-Fraktion: Escuela Grind prügeln sich am Mittwoch durchs Pitcher Düsseldorf, im Vorprogramm die Duisburger Deathcore-Crew Call of Charon – NRW-Support vom Feinsten.

Das Wochenende gehört dem Black Metal. Auf 600 Köpfe limitiert läuft Freitag und Samstag das ZappenDuster Open Air in der Sputnikhalle Münster. Freitag-Headliner Secrets of the Moon spielen eine seltene Reunion und führen ihr Album „Antithesis" zum 20-Jährigen komplett auf, inklusive Originaldrummer Thelemnar – davor Hulder, Moonlight Sorcery und Abigail Williams. Samstag schließen Black-Thrash-Legende Desaster aus Koblenz den Abend ab, davor Kampfar mit ihrer einzigen Deutschland-Show des Jahres, Heretoir und Midnight Odyssey.

Ebenfalls Freitag, ebenfalls Münster, aber gratis und unter freiem Himmel: Imperial Age headlinen das kostenlose Open Air „Das Schloss Rockt" auf dem Schlossplatz. Symphonic Metal mit Motel Transylvania, Ghosts of Atlantis und Opener Fairytale – Eintritt frei.

Local Heroes und Underground-Perlen

Am Donnerstag teilt sich der Sonic Ballroom Köln zwischen der australischen Heavy-Rock-Combo Seedy Jeezus aus Melbourne und Wasteland Haze – dem instrumentalen Stoner-Doom-Trio aus Düsseldorf. Riffs, Hall und 18+, nur Barzahlung, ganz wie es sich gehört.

Am Samstag bringen Ghosther ihre erste eigene Headliner-Tour, die „Orange Blackout Tour", ins Don't Panic Essen. Modern Metal aus dem Rheinland um Frontfrau Jenny Gaube, im Vorprogramm Invoke und Terradown – pflichttermin für alle, die NRW-Heavy abseits der großen Hallen suchen.

Auch Samstag, drüben in Lünen: Wucan bringen ihren flötengetriebenen 70er-Heavy-Rock zur „Heavy Rock & Psychedelic Night" ins Lükaz. Mit dabei: Seedy Jeezus (die machen diese Woche gleich doppelt NRW unsicher), die Dortmunder Stoner-Truppe Stargo und das Instrumental-Doom-Projekt Kardeathian aus derselben Stadt. Vier Bands, ein langer Abend.

In Bochum mischen am Dienstag Blitzkid im Matrix Horrorpunk und Psychobilly – die US-Veteranen aus West Virginia legen am Samstag in Münster im Gleis 22 nach.

Punk, Emo & Alternatives

Den Montag eröffnen gleich zwei Schwergewichte. In Essen spielen Hardcore-Legende Judge um Mike Ferraro im Turock – New York Hardcore aus erster Hand, eine von nur einer Handvoll deutscher Clubshows, Support kommt von Strength. In Köln bringen zeitgleich Post-Punk-Pioniere Public Image Ltd. um John Lydon ihre Show in Die Kantine.

Dienstag wird's emotional: Die einflussreichen 90er-Emocore-Pioniere Texas Is The Reason spielen den Kölner Club Volta – Teil ihrer kurzen Reunion-Runde rund um ihr Debüt „Do You Know Who You Are?".

Der Mittwoch in Köln ist Grunge-Tag: Bush um Gavin Rossdale spielen im Carlswerk Victoria eine von nur vier intimen Clubshows ihrer Deutschlandtour. Parallel startet Hayley Williams – Paramore-Frontfrau im Soloflug – in der Live Music Hall den ersten von zwei aufeinanderfolgenden Abenden (Mi und Do), beide mit Support von Snuggle.

Donnerstag legt das Pop-Punk-Lager nach: As It Is bringen ihre Reunion-Tour „Ruin My Life In Europe" ins MTC Köln, Support von Catapults.

Freitag ballt sich Köln dann komplett. In Die Kantine spielen die kalifornischen Post-Hardcore-Helden Touché Amoré ihre „Stage Four"-Jubiläumstour zum Zehnjährigen des Albums. Im Bürgerhaus Stollwerck liefert die Brightoner Alt-Rock-Band Yonaka mit Support von Overgrown. Und im Helios 37 bringt die Melbourner Folk-Punk-Crew The Smith Street Band ihren herzlichen Krawall, im Schlepptau Captain Kaiser.

Samstag wird in Bielefeld politisch: Kai Sichtermann und Funky K. Götzner tragen als Ton Steine Scherben mit Sängerin Birte Volta die „75 Jahre Rio Reiser & R.P.S. Lanrue Tour" in die Cantine – inklusive Aftershow-Party.

Den Schlusspunkt am Sonntag setzen aurorawave im Skaters Palace Café Münster: Heavy Music, getränkt in Reggae und Alternative Rock. Frischer Lärm zum Wochenausklang.

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