Community

KRACH ist ein Kalender. Die Szene ist alles andere: die Leute, die Fanzines tackern, nachts Podcasts schneiden, mit der Kamera im Graben stehen, Platten in Kisten sortieren und Bands in Kleinbussen durchs Land schicken.

Hier stellen wir ein paar von ihnen vor – Projekte, die wir selbst gern lesen, hören und besuchen.

Machen

Konzerte, Vereine & Initiativen

Metalfans4Metalbands

Kollektiv & Verein · Hunsrück

Hinter Metalfans4Metalbands steckt ein Kollektiv aus dem Hunsrück, das den Underground nicht nur feiert, sondern ihm gleich die Infrastruktur baut. Die Hausregel steht schon auf der Startseite: kein Pay2Play, kein Buy-in, kein Merchcut. Daraus ist ein kleines Ökosystem geworden:

  • Eigene Shows: etwa das Rotten Feast in Oberhausen oder die Benefiz-Reihe Rock for Dogs für den Tierschutz
  • F4B Ticket & Support Shop: ohne Portalgebühren – außer PayPal geht laut Shop jeder Cent in den Underground; auch andere Underground-Veranstalter verkaufen hier ihre Tickets
  • Laut4Future: Benefizkonzerte, deren Erlös in Instrumente und Musikunterricht fließt
  • Blog mit Interviews und dem wöchentlichen F4B Tiefenradar, dazu ein Community-Forum und ein WhatsApp-Kanal mit Konzertinfos

Wer behauptet, im Underground passiere nichts, hat hier einfach noch nicht nachgesehen.

Demnächst bei KRACH

Das FAME Projekt

Sonstiges · Gummersbach

Fast überall steht irgendwo eine Gitarre, die seit Jahren keiner angefasst hat. Genau da setzt das FAME Projekt an, kurz für Furtherance of Art and Music Education: Der Gummersbacher Basti Scholz sammelt ausrangierte Instrumente ein, macht sie wieder spielbar und gibt sie kostenlos an Kinder, Jugendliche und soziale Einrichtungen weiter.

Angefangen hat alles mit einer einzigen Akustikgitarre für die Tochter einer Bekannten. Inzwischen sind es über 90 Instrumente, vom Schlagzeug fürs Jugendzentrum bis zum E-Drum für die Musiktherapie. FAME gehört außerdem zu den Projekten, die die Benefizreihe Laut4Future unterstützt. Wer noch einen verstaubten Amp im Keller hat: hier entlang.

Demnächst bei KRACH

Koblenz Metalszene

Sonstiges · Koblenz

Koblenz hat mehr Metal, als die Postkarten vom Deutschen Eck vermuten lassen: Die Stadt hat Desaster und Heldmaschine hervorgebracht, dazu kommen junge Bands mit ihrer ersten EP und Abende im Florinsmarkt oder Café Hahn. Koblenz Metalszene sammelt das auf Instagram und Facebook unter dem Motto „Von Fans für Fans": Releases lokaler Bands, Konzerttipps, Support für die Szene in Koblenz und Umgebung.

Auch bei KRACH packen sie kräftig mit an: Sie tragen Konzerte ein, korrigieren Termine und Line-ups und halten Band- und Venue-Seiten aktuell. Wenn die Koblenzer Konzertdaten hier stimmen, hat womöglich jemand von der Metalszene nachgeholfen.

Metal For Mercy

Booking & Konzerte · Witten

Von 2004 bis 2012 war Metal For Mercy ein Benefizfestival, meist in der Wittener Werk°Stadt, zweimal in der Bochumer Matrix. Auf den Bühnen standen unter anderem Die Apokalyptischen Reiter, Xandria, Holy Moses, End Of Green und Crematory – die Erlöse gingen etwa an das Kinderhospiz Olpe, den Kinderhospizdienst Ruhrgebiet oder die Aktion Teddybär.

Seit 2010 steckt dahinter ein eingetragener Verein, der junge Bands fördert. Bei den On Stage-Abenden spielen drei, vier Bands in der Werk°Stadt und weiteren Läden der Region, zu Eintrittspreisen, bei denen niemand nachrechnen muss. Über E.-Youth lernen Jugendliche, eigene Konzerte komplett selbst zu organisieren. Über 200 Konzerte hat der Verein schon auf die Beine gestellt.

Demnächst bei KRACH

Metality

Kollektiv & Verein · Frankfurt am Main

Metality ist das, was passiert, wenn man die Solidarität vom Wacken-Campingplatz ganzjährig betreibt. Angestoßen von den W:O:A-Gründern, 2020 als Verein gegründet, heute ein Netzwerk mit mehreren tausend Mitgliedern und Chaptern bis nach Hawaii. Das Motto: Extreme. Nice People.

Dahinter steckt ernsthafte Arbeit: 666 Schlafsäcke für Obdachlose, Black Dog gegen das Schweigen über Depression, You Never Rock Alone für Fans mit Behinderung (inklusive „Friday is Flyday", bei dem in Wacken auch Menschen mit Behinderung crowdsurfen) und ME:TALENT, das Jugendlichen Instrumente und Unterricht finanziert. Dazu kommen Zuschüsse für kleine Festivals – der Betrag lautet natürlich 666 Euro.

Lesen

Fanzines, Blogs & Magazine

Bierschinken

Fanzine · Dortmund

Benannt nach dem Ekligsten, was Gründer Felix „Fö" Wirtz einfiel – dem Saft, der sich in zu lange gelagerten Wurstpackungen bildet –, schreibt bierschinken.net seit 2000 aus Dortmund über Punkrock im „Gossenstyle": unkonventionell, subjektiv und nach eigener Aussage „manchmal auch ziemlich dämlich". Dahinter stecken Hunderte Konzertberichte, ein dicker Terminkalender und eine Community, die fleißig mitschreibt.

Dazu kommen der Bierschinken-Podcast mit wechselnden Moderator*innen und Reihen wie „Pop, Punk und Politik", das Bierschinken TV und die Sause Bierschinken eats FZW, bei der Bands aus allen Randbereichen des Punk auf zwei Bühnen des Dortmunder FZW spielen.

Zuletzt bei KRACH

Deaf Forever

Blog & Magazin · Dortmund

Als Rock Hard sich Anfang 2014 von seinem langjährigen Chefredakteur Götz Kühnemund trennte, gingen mehrere Leute mit – und im Sommer lag in Dortmund das erste Deaf Forever am Kiosk. Der Name kommt von Motörhead, der Untertitel sagt den Rest: Metal und Hardrock für Überzeugungstäter.

Das Heft erscheint alle zwei Monate auf Papier und nimmt sich Zeit: lange Interviews, ein dickes Review-Ressort und Rubriken wie „Forgotten Jewels" oder „The Dungeons Are Calling", in denen Vergessenes wieder ausgegraben wird. Im Autorenstamm schreiben auch Musiker wie Fenriz von Darkthrone mit. Dazu gibt es Shop und Abo und ein Leserforum.

Metalinside.ch

Blog & Magazin

Metalinside nennt sich selbst „Web-Fanzine von Metalheads für Metalheads", und das passt: Rund 30 Leute aus der Schweiz und den Nachbarländern schreiben Reviews, stehen mit der Kamera im Graben und führen Interviews. Bezahlt wird niemand – „Wir machen dies alle zusammen, weil wir Metal lieben."

Neben News und Kritiken gibt es einen Eventkalender und ein Register nach Bands, Genres und Locations, praktisch zum Nachschlagen, wer wann wo gespielt hat. Bei vielen Schweizer Konzerten und Festivals ist Metalinside Medienpartner.

Plastic Bomb

Fanzine · Duisburg

Seit 1993 kommt aus Duisburg das Plastic Bomb – von Micha und Swen als Fanzine gegründet, später am Bahnhofskiosk angekommen, ohne dort die Haltung abzugeben: Punk, Hardcore, Oi!, Ska und Wave, dazu Politik aus einer klar linken, antifaschistischen Szene. Vier Hefte im Jahr, über 100 Ausgaben insgesamt, lange Zeit mit CD-Beilage.

Aus dem Heft wuchsen früh ein Label und ein Mailorder, weil Punkbands Anfang der Neunziger kaum Plattenverträge bekamen. Der Kern ist aber immer das Fanzine geblieben – denn, wie es bei Plastic Bomb heißt: Smartphones können nicht nach Keller riechen.

Punkstelle

Blog & Magazin · Köln

Angefangen hat Niels Hansen 2001 in Bonn, mit FrontPage Express und einem ganz eigennützigen Ziel: keine Show mehr zu verpassen. Daraus ist die PUNKSTELLE geworden – der Konzertkalender für „Punk und Punkrock in und um Köln und Bonn herum", mit Punk und Hardcore im Zentrum und dem, was Niels sonst noch erträglich findet, von Garage über Post-Punk bis Ska.

Gefüttert wird der Kalender von einem Netz aus Informant*innen, sortiert nach Monaten, mit Location und Uhrzeit zu jeder Show. Den eigenen Anspruch hat Niels mal dem TRUST erklärt: „Die Punkstelle soll einfach ein Multiplikator für die lokale Punkrock-Szene in Köln/Bonn und Umgebung sein. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger." Zum 15. Geburtstag gab es drei Tage Konzerte im Sonic Ballroom, und das Motto der Seite gilt bis heute: Auf Konzerte gehen macht sexy!

Sachsenpunk

Blog & Magazin · Sachsen

Seit 2003 sammelt sachsenpunk.de Konzerttermine für Punk, Hardcore, Oi!, Ska und alles, was sonst noch laut und verschwitzt ist – von der Chemiefabrik und dem AZ Conni in Dresden bis zum Conne Island in Leipzig. Der Macher, schlicht „seb", hält sich konsequent im Hintergrund. Die Seite nennt sich augenzwinkernd „sucksenpunk", gegründet laut Kopfzeile „(non) est. since 2003".

Drumherum ist einiges gewachsen, etwa ein höchst subjektives Konzerttagebuch und eine Shoutbox für kurzfristige Termine. Wer in Sachsen wissen will, wo am Wochenende gepogt wird, landet früher oder später hier.

Time For Metal

Blog & Magazin · Niederrhein

Seit 2010 schreibt bei Time For Metal eine große Truppe Ehrenamtlicher über harte Musik, ohne dafür einen Cent zu sehen. Getragen wird das Webzine von einem eingetragenen Verein, der Metal als Teil unserer Kultur sichtbar machen will. Die Wurzeln liegen am Niederrhein in Willich und Korschenbroich, die Post geht inzwischen ins friesische Jever.

Auf der Seite gibt es News, Reviews, Interviews, Konzert- und Festivalberichte, einen Release-Kalender und einen Festivalguide. Mit dem Underground Award holt die Redaktion unbekannte deutsche Bands ins Rampenlicht, und im Podcast Leise war gestern geht es um alles von Kutten und Festivalnostalgie bis KI im Songwriting.

TRUST Fanzine

Fanzine · Bremen

Im Juli 1986 erschien in Augsburg die erste Ausgabe, inspiriert von US-Zines wie Maximumrocknroll. Seitdem kommt das TRUST alle zwei Monate – nach eigener Angabe ohne je eine Ausgabe auszulassen –, seit den Neunzigern aus Bremen. Herausgeber ist Mitgründer Dolf Hermannstädter, geschrieben wird von Leuten, die dafür keinen Cent sehen.

Im Heft: lange Interviews, harte und flapsige Plattenkritiken (Streams und MP3s werden grundsätzlich nicht besprochen), Kolumnen, Politik, Tierrechte. Redaktion und Anzeigen bleiben strikt getrennt. Das Motto: Sie featuren, was sie wollen – die anderen, was die Musikindustrie will. Ältere Ausgaben gibt's als durchsuchbare PDFs.

Hören

Podcasts & Radio

Metal 4 NRW Radio

Radio · Grevenbroich

Am 28. Februar 2021 um 21 Uhr ging aus Grevenbroich ein Webradio auf Sendung, das eine simple Idee hat: Songs von Bands spielen, die man sonst nur im Konzert hört. Gestartet mit rund 50 Bands, laufen inzwischen über 450 Acts im Programm – vor allem aus NRW, aber auch aus dem Rest der Republik.

Zu hören über laut.fm, radio.de, TuneIn und so ziemlich jedes WLAN-Radio. Bands reichen ihre Musik über die Website ein, die Regeln sind klar: nichts mit Rassismus oder Menschenfeindlichkeit. Kein Formatradio, keine Heavy Rotation von Bands, die eh überall laufen – dafür die Band aus dem Jugendzentrum nebenan.

Radio Mähdrescher

Radio · Ostfriesland

Seit dem Jahr 2000 läuft auf Radio Ostfriesland eine Stunde, die mit Formatradio nichts zu tun hat: Radio Mähdrescher, alle zwei Wochen, mit Death Metal, Thrash und Grindcore. Dazu gehören feste Rubriken wie der „Triple Thrash Threat“ mit drei Thrash-Nummern am Stück und die „Grindattack“ mit drei Grindcore-Songs hintereinander.

Zwischen den Songs gibt es Neues aus der ostfriesischen Szene – Konzerte, neue Platten, Bands aus der Region – und zu besonderen Anlässen Sondersendungen. Zu hören im Radio in Ostfriesland und weltweit im Livestream.

Zuletzt bei KRACH

Tales from the Pott

Podcast · Ruhrgebiet

Drei Typen aus dem Ruhrpott, ein Mikro und sehr viele Platten: Stefan, Nils und Dennis sinnieren seit 2022 über Metal, Hardcore „und anderen Kram der letzten Jahrzehnte". Klingt wie der Tresen nach dem Konzert, nur mit besserem Ton.

Zu den Formaten gehören Jahres-Retrospektiven (1992, 1993, 1994 …), das K.-o.-Turnier Schlacht der Platten – im Finale Slayer gegen Morbid Angel, ja wirklich – und eine Folge über die Bochumer Matrix. Dazu Gespräche mit Leuten aus der Szene, etwa Chris Bass von Heaven Shall Burn oder einem Label-Manager von Century Media.

Und dann kam Punk

Podcast

Zwei Typen, zwei Mikros, sehr viel Zeit: Seit Ende 2020 sprechen Christopher und Jobst in Und dann kam Punk mit Menschen, für die Punk und Hardcore „irgendwie eine Rolle gespielt hat oder noch spielt". Das sind längst nicht nur Bands, sondern auch Labelleute, Produzenten, Autoren und Aktivistinnen – schon in einer der ersten Folgen saß TRUST-Herausgeber Dolf Hermannstädter am Tisch.

Die Gespräche dauern gern mal über zwei Stunden, sind eher Kneipentisch als Pressetermin, und nach über 250 Folgen gilt weiterhin: Punk not perfect. Auch bei Apple Podcasts und überall sonst.

Sehen

Konzertfotografie

Heike Leppkes Konzertfotos

Fotografie · Duisburg

Wer in Clubs zwischen Oberhausen, Duisburg und Wuppertal vor der Bühne steht, hat gute Chancen, dass Heike Leppkes schon da ist – und zwar für alle Bands, nicht nur für den Headliner. Immer alle Bands lautet ihr Motto. Seit 2014 fotografiert sie Rock- und Metalkonzerte, mit klarer Vorliebe für den Underground: Dort spüre sie noch das Herzblut, das die Bands investieren.

Ihre Website ist ein nach Monaten sortiertes Archiv mit Galerien aus Läden wie dem Helvete oder dem Kulttempel in Oberhausen, dazu Bandshootings. Außerdem fotografiert und schreibt sie für Time For Metal und ist Mitglied bei Metal For Mercy.

Platten

Labels & Plattenläden

Dying Victims Productions

Label · Essen

Angefangen hat Florian Grill 2006 mit einem Fanzine namens Thrash Attack. 2009 folgte in Essen das Label Dying Victims Productions – heute eine feste Adresse für alles, was nach Kutte, Nietengürtel und 1985 klingt: Heavy, Speed, Thrash und die erste Welle von Black und Death Metal.

Veröffentlicht wird vor allem auf Vinyl und CD, mit aufwendiger Verpackung zu fairen Preisen, und zwar international: Bands wie Iron Curtain, Coltre oder Witching Hour stehen im Katalog. Dazu kommen ein großer Mailorder, das Reissue-Sublabel Relics from the Crypt und das Festival Dying Victims Attack! im Essener Turock, bei dem nur Labelbands spielen. Selbst das US-Magazin Decibel hat dem Label schon ein Porträt gewidmet.

Demnächst bei KRACH

Green Hell Records

Plattenladen · Münster

Green Hell hat ganz klassisch angefangen: 1993 mit Plattenkisten auf Konzerten und einem Mailorder in Münster, damals vor allem Punk und Hardcore. Heute steht der Laden in der Winkelstraße, ein paar Minuten vom Hauptbahnhof, mit über 80.000 Artikeln auf Lager. Das Sortiment reicht längst bis Jazz und Hip-Hop – im Herzen ist es Punk geblieben.

Wer nicht nach Münster kommt, bestellt über greenhell.de oder Discogs oder trifft die Crew am Stand auf Festivals und Plattenbörsen. Die Kölner Schwester heißt Underdog Records.

Idiots Records

Plattenladen · Dortmund

Am 1. Februar 1987 hat Sir Hannes Smith, Sänger der Dortmunder Punkband The Idiots, hinter dem Hauptbahnhof seinen Plattenladen aufgemacht. Verkauft hatte er vorher schon – aus dem Kinderzimmer in der Nordstadt. Seit 1992 steht Idiots Records an der Rheinischen Straße 14, gegenüber vom Dortmunder U, und ist Dortmunds ältester Plattenladen für Metal, Punk und Rock.

Im Regal: Metal in allen Härtegraden, Punk, Oi!, Deutschpunk, Crossover und Stoner, dazu Shirts und Patches. Wer nicht nach Dortmund kommt, bestellt im Onlineshop. Im Februar 2027 wird der Laden 40 – gefeiert wird im FZW.

Thrash Out Records

Label · Düsseldorf

Thrash Out ist ein kleines DIY-Label aus Düsseldorf mit Adressbuch bis Südamerika. Hier erscheint alles zwischen D-Beat, Crossover, Metallic Hardcore und Thrash – laut Selbstbeschreibung „Punk, Hardcore, Metal und (fast) alles dazwischen". Auf dem Roster steht Skatepunk aus Piracicaba neben Crust aus Bogotá, Street Punk aus Österreich und Wut aus Wuppertal.

Kriterium: DIY-Haltung und eine Liveshow, die man nicht vergisst. Deshalb bleibt es nicht bei Vinyl – das Label holt seine Bands auch selbst auf Tour durch Europa. Platten gibt es über Bandcamp.

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