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Während halb Metal-Deutschland die Zelte in Wacken aufschlägt, bleibt NRW garantiert nicht still: Vom 27. Juli bis 2. August drängen sich Hardcore-Legenden, Death-Metal-Festivals und Melodic-Death-Größen auf engstem Raum zwischen Köln, Dortmund und dem Ruhrgebiet. Wer diese Woche zuhause bleibt, hat trotzdem die Qual der Wahl – hier sind die Highlights.
Hardcore-Auftakt: Madball, Evergreen Terrace & Unearth
Die Woche startet direkt mit schwerem Geschütz. Evergreen Terrace spielen eine kleine Ruhrpott-Runde – Montag im Kölner Sonic Ballroom, Dienstag im Don't Panic Essen (mit den Duisburger Metalcore-Lokalmatadoren Call Of Charon) und Mittwoch im Bastard Club Osnabrück. Ebenfalls am Dienstag bringt die New Yorker Hardcore-Institution Madball ihre Breakdowns ins Gebäude 9 nach Köln, während Punk-Urgestein The Dickies im Düsseldorfer Pitcher fast ein halbes Jahrhundert Bandgeschichte feiert.
Mittwoch wird es im Kulttempel Oberhausen metallisch: Metalcore-Veteranen Unearth holen sich Call Of Charon (die 2026 ihr 20-jähriges Jubiläum feiern) und Arriving Home mit auf die Bühne.
Donnerstag: von Skatepunk bis Nu-Metal
Der Donnerstag ist ein Fest für alle Geschmäcker: Skatepunk-Helden Lagwagon im zakk Düsseldorf, die maskierten Nu-Metaller Mushroomhead im Don't Panic Essen und die schwedischen Rock-'n'-Roll-Wuchtbrummen Thundermother im Musikbunker Aachen. Bluesrock-Gitarrengott Walter Trout gastiert derweil im Scala Club Leverkusen.
Festival-Wochenende: Dortmund Deathfest, Zur Wilden Hilde & Krach am Bach
Am Wochenende explodiert die Region. Im Dortmunder Junkyard zelebriert das Dortmund Deathfest zwei Tage brutalsten Death Metal – Freitag mit Asphyx, Benediction und 200 Stab Wounds, Samstag mit Deicide, Immolation und Cryptopsy. In Viersen lädt das Punk-Open-Air Zur Wilden Hilde zu Jaya The Cat, H2O, Kadavar und A Wilhelm Scream, und im münsterländischen Beelen dröhnt beim Krach am Bach feinster Stoner Rock mit Fu Manchu, 1000mods und Dead Meadow.
Wer es lieber im Club mag: Crossover-Legenden D.R.I stürmen am Freitag das Kölner MTC, und Samstag treffen die New Yorker Hardcore-Ikonen Cro-Mags im Gebäude 9 ein. Etwas eingängiger geht es beim Heimspiel von Fury In The Slaughterhouse im Amphitheater Nordsternpark Gelsenkirchen zu.
Großes Finale am Sonntag
Der Sonntag hat es in sich. Melodic-Death-Wucht von Arch Enemy – und das mitten in einem Club: Das Kölner Club Volta wird beben. Nebenan verwandeln Deafheaven die Kantine in eine Wand aus Blackgaze. Thrash-Veteranen Sacred Reich laden zur „Sunday Matinee" in den Bastard Club Osnabrück, und im Don't Panic Essen steigt die große Skatepunk-Nacht mit Pulley und The Suicide Machines.
Geheimtipps aus den Clubs
Zwischen den großen Namen lohnt der Blick auf die Kleinen: Düsseldorfer Industrial-Punk von 100blumen im AK47, düster-theatralische Klänge von Maria Iskariot im Ratinger Hof, Aachener Punk von Kommando Marlies und die Newcomer Farewell Spit und Split Dogs in Düsseldorf und Essen.
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