Tipp: Klicke auf für eine Hörprobe!
Krach im Pott: Das kommende Wochenende explodiert
Ruhrgebiet, mach dich bereit – dieses Wochenende gibt's keine Ausrede, zu Hause zu bleiben. Ob riesige Freilichtbühne, verschwitzter Club oder Hinterhof-Kneipe: Von Alice Cooper bis zur unbekannten Support-Band im Schuhkarton-Venue ist für jeden Geschmack was dabei. Wir haben die Perlen rausgepickt – die Großen und die, die ihr euch merken solltet, bevor sie in fünf Jahren selbst die Hallen füllen.
Die Schwergewichte
Alice Cooper bringt am Freitag mit seinen Hollywood Vampires die Lanxess Arena in Köln zum Beben – Schock-Rock-Legende trifft auf waschechte Rockstar-Supergroup, ein Pflichttermin für alle, die Theatralik und Riffs in einem Atemzug wollen. Wer's lieber härter mag, pilgert zum Loreley-Freilichtbühne-Doppelpack am Samstag: Orden Ogan, Powerwolf, Apocalyptica und Serenity liefern sich dort einen Power-Metal-Gipfel vor der spektakulärsten Kulisse Deutschlands – Cello-Metal trifft auf Wolfsgeheul, was will man mehr. Und dann ist da noch Die Toten Hosen mit Gogol Bordello, The Stranglers und Leftovers in der Rinne Dresden – Punk-Institution trifft auf Balkan-Gypsy-Chaos, das wird ein Fest der Gegensätze.
Große Namen, kleinere Bühnen
Nicht jeder Headliner braucht eine Arena: Grave Digger und Powerwolf treten zusätzlich beim Neuborn Gelände in Wörrstadt auf, gemeinsam mit Skindred und Nervosa – ein waschechtes Genre-Bombardement mitten in Rheinhessen. Und in Dortmund liefert das FZW am Freitag mit Leatherstrip und Rhys Fulber eine Dosis alten EBM/Industrial-Schule für alle, die es kantig und elektronisch mögen – ein Termin für die dunkle Fraktion der Szene, die sich sonst gern übersehen fühlt.
Die versteckten Perlen
Wer sich abseits der großen Namen umschaut, wird belohnt: In Oberhausen spielt Lacrimas Profundere am Freitag im Kulttempel – die Gothic-Metal-Veteranen aus der Pfalz sind seit über 25 Jahren unterwegs und liefern melancholische Wucht in intimem Rahmen. Und wer am Samstag in Bochum unterwegs ist, sollte unbedingt bei Gaga Extravanza, Die Öffnung und DDDR im Rottstr 5 Theater vorbeischauen – drei Namen, die garantiert noch niemand auf dem Zettel hat, aber genau dafür ist Clubkultur da. Auch der Werkhof in Hagen verdient Aufmerksamkeit: Redefinded und Pat.Are zeigen dort, dass die Nachwuchsszene im Ruhrgebiet quicklebendig ist.
Fazit: Rausgehen, reinhören
Von der Freilichtbühne bis zur Kellerkneipe – dieses Wochenende zeigt eindrucksvoll, wie breit die Szene zwischen Rock, Metal, Punk und Dark Wave aufgestellt ist. Die großen Shows sind sicher die Bank, aber die kleinen Club-Konzerte sind oft die, über die man noch Jahre später erzählt.
Alle Termine, Locations und Uhrzeiten findet ihr wie immer aktuell in der KRACH-App – schaut rein, plant euer Wochenende und seid dabei, wenn's im Pott wieder richtig kracht!






























































































































































































































































































































































































