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Diese Woche macht die Entscheidung schwer: Vom 3. bis 9. August stehen über 45 Shows in 14 Städten zwischen Aachen und Osnabrück an – Bay-Area-Thrash, ein NYHC-Jubiläum, drei Festivals und eine Deutschland-Show, die es so nur einmal gibt.
Opeth spielen ihre einzige Deutschland-Show
Freitag im Amphitheater Nordsternpark in Gelsenkirchen: Opeth geben 2026 genau ein Konzert in Deutschland – und es findet in NRW statt. Im Schlepptau haben die Schweden mit Candlemass die Erfinder des epischen Doom Metal und die Retro-Rocker Hallas. Ein Amphitheater am Kanal, Progressive Death Metal in der Dämmerung – besser wird es diesen Sommer nicht.
Thrash-Gipfel in Köln
Am selben Abend stapeln sich in der Essigfabrik drei Bay-Area-Institutionen auf einem Ticket: Testament, Death Angel und Metal Church. Wer Riffs aus den Achtzigern mag, hat hier Feiertag.
Schon Mittwoch schickt Soulfly die Tribal-Grooves des neuen Albums durchs Matrix Bochum (Support: Arriving Home), während Animals As Leaders den Kulttempel Oberhausen in eine Meisterklasse für Achtsaiter verwandeln. Im Turock Essen treffen am selben Abend die US-Prog-Metal-Legenden Crimson Glory auf die jungen Wilden Wings Of Steel – Doppel-Headline, kein Vorprogramm. Dienstag kommen Corrosion Of Conformity ins Kölner Gebäude 9, Donnerstag holt das Turock Armored Saint auf die Bühne. Und Freitag bringen Kittie mit Crypta und Vexed ein komplett von Frauen angeführtes Metal-Billing ins Gebäude 9.
Hardcore: 40 Jahre „Age of Quarrel"
Montag eröffnen Cro-Mags die Woche im Bastard Club Osnabrück – mit dem 40-jährigen Jubiläum von „Age of Quarrel", der Platte, ohne die es keinen Crossover gäbe. Agnostic Front legen gleich dreifach nach: Mittwoch im Musikbunker Aachen, Donnerstag im Vortex Surfer Siegen (ausverkauft) und Sonntag zur Matinee ins Turock. The Ghost Inside sind Donnerstag im Dortmunder Junkyard ebenfalls restlos ausverkauft – wer kein Ticket hat, findet Dienstag mit Hoods, Brick By Brick und Give Em Blood in der Trompete Bochum reichlich Ersatz. Und am Freitag stapelt das Dortmunder FZW beim Saftige Schläge Hardcore Festival acht Bands auf zwei Bühnen – ohne Pause, im fliegenden Wechsel, für neun Euro: unter anderem Self Inflicted, EXAN, Grim Silence, SIN und No Shelter.
Punk, Skate und Ska
Mittwoch wird das Bürgerhaus Stollwerck zum Pogo-Kessel: Less Than Jake, The Suicide Machines und A Wilhelm Scream auf einer Bühne – drei Bands, für die man sonst drei Abende bräuchte. Donnerstag folgen Pulley mit Horace Pinker im Helios 37 und Wonk Unit im Pitcher. Zum Wochenausklang detonieren The Casualties am Sonntag im MTC – und wer es danach ruhiger mag: Uli Sailor spielt Punkrock am Klavier im Biergarten des Sonic Ballroom, Eintritt frei.
Geheimtipps und lokale Helden
Freitag gehört die Bühne des Sonic Ballroom Antinorm, den Mettmanner Krachmachern Fleischwolf und Käpt'n Picus aus Köln. Samstag laden die Kölner Sober Truth zum „Break The Grid"-Abend ins MTC. Ebenfalls stark: Left To Die – Mitglieder von Death, Obituary und Gruesome – mit Livlos am Freitag im Bastard Club, das australische Krawall-Duo Mannequin Death Squad am Donnerstag im Dortmunder Subrosa und This Will Destroy You, die im Bahnhof Langendreer gleich zwei Alben in voller Länge spielen. Färöer-Stimme Eivør verzaubert Samstag den Skaters Palace Münster, und Rose Tattoo drehen ihre letzte Runde – die Zeche Bochum ist am Dienstag ausverkauft, Freitag gibt es in der Live Music Hall noch eine Chance. Ebenfalls am Freitag liefern im Münsteraner Rare Guitar die norwegischen Stoner-Doomer Kal-El mit Black Trail die Fuzz-Dröhnung.
Drei Open Airs, ein Wochenende
Ab Freitag läuft in Frechen das Trafostation 61-Festival: drei Tage, 22 Bands, komplett nicht-kommerziell – mit Gnome, Defocus, Sons of Arrakis und den heimischen The Night Eternal, Farewell Spit und Masuria. Parallel steigt auf dem Schützenplatz Unterrath das Meti Festival mit Düsseldorfer Punk-Urgestein Korsakow und Shifter. Und nördlich der Landesgrenze rockt Hütte Rockt in Georgsmarienhütte mit Emil Bulls, Royal Republic, Deez Nuts und Elwood Stray.
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