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Festival-Overkill: Sieben Tage, in denen NRW komplett durchdreht
Es gibt Wochen, da muss man sich entscheiden – und dann gibt es diese Woche. Drei Festivals laufen parallel, die großen Hallen sind voll, und selbst die kleinsten Clubs melden ausverkaufte Abende. Über 50 Konzerte zwischen Rhein und Ruhr, von Thrash-Legenden bis Black-Metal-Pilgerfahrt: Wir haben die Qual der Wahl für euch sortiert.
Die Kracher der Woche
Den Anfang macht die schwerste Artillerie. Am Dienstag bringen Sepultura ihren brasilianischen Thrash-Sturm in die Turbinenhalle Oberhausen – Pflichttermin für jeden, der Riffs über Schlaf stellt. Nur ein paar Straßen weiter zelebrieren Decapitated und Gatecreeper im Kulttempel modernen Death Metal, während im Helvete mit Possessed die Urväter des Genres höchstpersönlich aufschlagen. Drei Death- und Thrash-Hämmer, ein Abend, eine Stadt – Oberhausen, wir verbeugen uns.
Wer es größer mag: Limp Bizkit sprengen am Dienstag den Sparkassenpark Mönchengladbach, ehe dort tags darauf Deep Purple die Hard-Rock-Geschichtsstunde geben. In der Westfalenhalle Dortmund treffen Def Leppard auf Extreme, und am Freitag verwandeln Powerwolf den Almeauen Park in Büren unter freiem Himmel in eine einzige Wolfsmesse. Dazu Djent-Präzision von Periphery in der Live Music Hall Köln, der Folk-Metal-Wahnsinn von Bloodywood im Turock Essen und am Mittwoch Metalcore-Wucht von A Day To Remember im Kölner Palladium.
Drei Festivals, ein Wochenende
Ab Donnerstag wird es herrlich unübersichtlich. Im niederländischen Ysselsteyn rollt das Jera On Air (25.–27.6.) seine Punk- und Hardcore-Walze aus: Rise Against, The Offspring, Trivium, Hatebreed, Papa Roach, Suicidal Tendencies und Turbonegro an einem langen Wochenende. Zeitgleich feiert das Vainstream Rockfest am Münsteraner Hawerkamp (26.–27.6.) seine 20. Ausgabe – mit All Time Low, Architects, Hollywood Undead und Black Veil Brides.
Und für alle, denen das zu freundlich klingt: Auf dem Hole in the Svn in Rauschenberg (25.–27.6.) versammelt sich die internationale Black- und Death-Metal-Elite. Winterfylleth, Misþyrming und Grave Miasma zelebrieren auf einem Waldgrillplatz die dunkelste Variante dieser Woche.
Von NYHC bis Underground-Keller
Auch die Clubs glühen. Agnostic Front bringen New York Hardcore ins Kubana Siegburg, Lagwagon liefern Skatepunk im Skaters Palace Münster, The Dwarves machen den Pitcher Düsseldorf unsicher, und Tom Morello (Rage Against The Machine) eröffnet die Woche schon am Montag im Doornroosje Nijmegen. Ebenfalls am Montag heizen We Came As Romans das Zakk Düsseldorf und Bury Tomorrow die Zeche Bochum mit modernem Metalcore ein. Malevolence legen gleich doppelt nach – Montag im Kölner Club Volta, Donnerstag zur Vainstream Opening Night im Skaters Palace.
Unsere Geheimtipps für mutige Ohren: NRW-Thrasher Eradicator rocken am Samstag das Lindenberg-Open-Air in Freudenberg, die Dortmunder Doom-Schmiede Stargo und Wasteland Haze versenken das Subrosa, und Immortal Disfigurement liefern brachialen Slam im Kulttempel. Dazu Power-Metal-Lokalmatadoren Elmsfire im Pitcher und deutscher Black Metal mit Nargaroth im Matrix Bochum.
Dunkel, kalt, elektronisch
Zum Ausklang wird es düster: Traitrs und Cold Union bringen Post-Punk und Darkwave ins Eindhovener Altstadt, Youth Code drehen im Münsteraner Gleis 22 den Industrial-Regler auf Anschlag, und Drone-Institution Sunn O))) lässt am Freitag die Kölner Essigfabrik in tieffrequentem Nebel versinken. Den Schlusspunkt setzt am Sonntag Mimi Barks mit ihrem Trap-Metal-Brett im Kölner MTC – während im Essener Don't Panic Dead Bob (ex-NoMeansNo) den Punk-Schlussakkord setzt. Wer dann noch stehen kann, hat diese Woche überlebt.
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Über 50 Shows, drei Festivals, eine Woche – das schreit nach Planung. Mit der KRACH-App hast du alle Termine, Hörproben und Venues in der Tasche und verpasst garantiert keinen Kracher. Wir sehen uns im Pit! 🤘















































